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Unsere Bildungsangebote

Wir haben vielfältige umweltpsychologische Workshop-Inhalte erarbeitet, die einerseits unterstützen menschliches Erleben und Verhalten zu erklären und andererseits Handlungsmöglichkeiten anbieten. Unsere Workshops sind modular aufgebaut und können je nach Bedarf auf spezifische Zielgruppen, den zeitlichen Rahmen und den gewünschten inhaltlichen Fokus angepasst werden. Sie können in Präsenz oder online stattfinden. Kontaktiert uns gerne, wenn ihr einen Workshop buchen wollt. Hier findet ihr eine Auswahl unserer Bildungsangebote.

Vom Wissen zum Handeln – Ansatzpunkte und Herausforderungen für umweltschonendes Handeln

Was motiviert Menschen, sich umweltschonend zu handeln und sich für den Schutz der Umwelt einzusetzen? Warum scheitert umweltschonendes Verhalten oft, selbst wenn Problembewusstsein und gute Absichten vorhanden sind? Was bringt Menschen vom Wissen zum tatsächlichen Handeln? Anhand umweltpsychologischer Modelle vermitteln wir in diesem Workshop grundlegendes umweltpsychologisches Wissen, um Menschen besser zu verstehen und so Klimaschutzkampagnen und -aktionen effektiver zu gestalten.

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Klimagespräche – Wie Klimakommunikation gelingen kann

Wie können wir miteinander über Klimathemen ins Gespräch kommen? Wie vertreten wir unsere Standpunkte klar, ohne dabei den Dialog abzubrechen? Und wie kann es gelingen, trotz unterschiedlicher Perspektiven gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten? In diesem Workshop vermitteln wir die Grundlagen effektiver und evidenzbasierter Klimakommunikation, die Wandel auf individueller und struktureller Ebene einbezieht.

Psychologie der kollektiven Aktionen – Gemeinsam gesellschaftlichen Wandel verstehen

Was bewegt Menschen dazu, sich gemeinsam für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen? In diesem Workshop wird ein psychologisches Modell vorgestellt, das dabei unterstützt, die Mobilisierung und Ausgestaltung von Demonstrationen und anderen kollektiven Aktionen wirkungsvoll zu gestalten. Es werden praktische Wege aufgezeigt, um gemeinsam mutig zu sein und zu bleiben.

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Nachhaltig Aktiv - Umweltengagement resilient gestalten

Engagement für Umwelt- und Klimathemen erfordert Ausdauer und Gruppen, die ein langfristiges Wirken ermöglichen. Doch oft ziehen sich Engagierte erschöpft zurück. Dieser Workshop beleuchtet psychologische Erkenntnisse zu resilientem Engagement. Er bietet Raum eigene Ressourcen und Belastungen zu reflektieren. Er widmet sich auch dem Activist Burnout Dilemma. Was ist das? Wie entsteht es und wie kann es vorgebeugt werden? Der Workshop richtet sich vor allem an bereits aktive Menschen und Gruppen.

Klimamythen und Desinformationen – Argumentationsstrategien gegen Klimawandelskeptiker*innen

Euch sind wahrscheinlich schon Gespräche, Kommentare oder Artikel begegnet, die wissenschaftliche Ergebnisse zum Klimawandel falsch dargestellt haben oder Klimaengagierte abwerten, um Maßnahmen für Klimaschutz schlecht zu machen. Was können wir dagegen machen? In praktischen Übungen lernt ihr, Klimamythen und Desinformationen zu erkennen und bekommt wirksame Strategien an die Hand, um ihnen argumentativ zu begegnen.

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Umweltschutz vermitteln - Mit Umweltpsychologie Bildungsarbeit bereichern

Wie kann umweltpsychologisches Wissen gezielt in Bildungsarbeit einbezogen werden, um Menschen zum nachhaltigen Handeln zu motivieren? Dieser Workshop vermittelt grundlegendes umweltpsychologoschisches Wissen und gibt Empfehlungen, wie das gelingen kann. Er richtet sich an Bildungsakteur*innen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich.

Glück, Konsum und Postwachstum - Psychologische Bedürfnisse für ein gutes Leben

Was bedeutet ein gutes Leben für uns? Welche Werte und Bedürfnisse prägen unser Leben und wie können wir deren Erfüllung nachhaltig gestalten? In diesem Workshop reflektieren wir, was unser Leben bereichert und was uns glücklich macht. Gemeinsam entwickeln wir Ansätze, wie wir ein gutes Leben im Einklang mit unseren psychologischen Bedürfnissen und den planetaren Grenzen gestalten können.

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Interesse an weiteren Inhalten?

Neben den hier aufgeführten Workshops arbeiten wir auch zu anderen Themen wie künstlerischen Ansätzen im Klimadiskurs, Postwachstum und weiteren spannenden Bereichen. Meldet euch gerne, wenn ihr Interesse an weiteren Themen habt. Gemeinsam können wir maßgeschneiderte und zielgruppenspezifische Workshop-Formate entwickeln. Darüber hinaus bieten wir auch Gruppen-Coachings an, um euch noch gezielter in eurem Engagement zu unterstützen.

Machtkritische Bildungsarbeit

Gerade in der Umweltbildung in Deutschland ist eine machtkritische Herangehensweise entscheidend, weil reiche und koloniale Nationen – wie Deutschland - und vor allem darin lebende privilegierte Menschen primäre Verursacher*innen von Umweltproblemen und der Überschreitung der planetaren Grenzen sind. Zudem sind weniger privilegierte Menschen viel stärker von den Folgen dessen betroffen. In unserer Bildungsarbeit wollen wir daher zu einem Verständnis von Umweltgerechtigkeit beitragen. Wir wollen darin Räume schaffen, in denen Machtverhältnisse und Ungleichheiten reflektiert, hinterfragt und sichtbar gemacht werden. Dabei legen wir Wert darauf, unsere eigene Position und Privilegien zu beleuchten. Wir denken, dass Wissen ebenfalls Hierarchien verfestigt und deswegen ist es uns wichtig, Wissen zu teilen, Bildungsarbeit zugänglich zu gestalten und Material open source zu veröffentlichen.

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Wo kommt unser Wissen her?

Es ist uns wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Mehrheit der von uns herangezogenen umweltpsyhologischen Studien und Modelle leider auf WEIRD-Stichproben basieren (Western, Educated, Industrialized, Rich, Democratic; oder auf Deutsch: westlich, gebildet, industrialisiert, reich, demokratisch), die keineswegs die Weltbevölkerung repräsentieren. Interkulturelle Forschung ist noch recht selten im Bereich der Umweltpsychologie. Weil die WEIRDos für den Großteil des Emissionsausstoßes in Zeiten der Klimakrise verantwortlich sind, kann es auch sinnvoll sein, sich auf diese Gruppe zu konzentrieren. Trotzdem bedeutet es, dass die Schlussfolgerungen nicht unbedacht auf andere Kontexte übertragen werden können.

Feedback gewünscht

Wir verstehen die Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen und den eigenen Privilegien als einen gemeinsamen Lernprozess. Falls ihr Rückmeldungen habt bezüglich unser Arbeit, freuen wir uns darüber.

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Wir kommen gerne auch zu euch



Teilnehmende   

  • "Ich habe super viel Praktisches aus dem Workshop mitnehmen können, was ich auf mein Engagement zu Hause direkt anwenden kann. Einfach toll!"

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    Kristina
    Teilnehmerin der Degrowth Summerschool
  • "Ich fand die Methodik super spannend und bin motiviert, sie zu Hause mit noch mehr Inhalten zu füllen."

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    Frieda
    Teilnehmerin der Sommerschule
  • "Der Workshop war kurzweilig, sehr gut aufgearbeitet und aufgebaut und zusätzlich mit vielen anschaulichen Beispielen und Anwendungsideen durchzogen. Nur zu empfehlen!"

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    Sophie
    Studentin der Universität Konstanz
  • "Die Kombination aus Theorie und Praxis fand ich richtig cool. Perfekt für mich und toll zu sehen, was man gemeinsam in Gruppen bewirken kann."

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    Jan-Niklas
    Teilnehmer der Sommerschule
  • "Ich glaube, die Psychologie wird total unterschätzt und kann eigentlich total viel bewirken. Danke, dass ihr mir das gezeigt habt!"

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    Lisa
    Teilnemerin der Sommerschule
  • "Euer Workshop hat mir Energie gegeben, mit meinem Engagement weiter zu machen. Danke dafür!"

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    Corinna
    Teilnehmerin der Sommerschule
  • "Ich habe tolle Strategien kennen gelernt, die ich anwenden und zusammen mit meiner Lokalgruppe effektiv umsetzen kann."

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    Andreas
    Teilnehmer der Sommerschule
  • "Ein super gehaltvoller Workshop, bei dem ich inhaltlich und methodisch sehr viel mitnehmen konnte. Anders kann man das nicht zusammenfassen. Vielen Dank dafür."

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    Jan
    Teilnehmer der Sommerschule